Gottesdienste ab dem 9. Mai

 

Nachdem seit Wochen öffentliche Gottesdienste aufgrund staatlicher Vorgaben nicht möglich waren, können sie nun unter Wahrung der vorgeschriebenen Schutz- und Hygienevorgaben wieder stattfinden. Gläubige, die zu den Risiko-Gruppen zählen, werden es bevorzugen, am Sonntag zuhause zu bleiben. Die Befreiung von der Sonntagspflicht gilt auch weiterhin. Bischof Dr. Fürst hat die folgenden Regelungen erlassen, die zusammen mit den ortspolizeilichen Vorgaben zu berücksichtigen sind.


In den Kirchen gibt es eine begrenzte Anzahl von Sitzplätzen, die markiert sind. Dabei ist immer der Sicherheitsabstand von 2 Metern einzuhalten. Familien dürfen beieinander sitzen. Wer an einem bestimmten Gottesdienst teilnehmen möchte, muss sich vorher anmelden. Hier können Sie sich anmelden.


Menschen mit Erkältungsanzeichen dürfen am Gottesdienst nicht teilnehmen. Bischof Dr. Fürst verweist auf die Möglichkeit, dass die Krankenkommunion auch von Angehörigen überbracht werden kann. Dazu gibt es eine Handreichung für die häusliche Feier.
Vor dem Gottesdienst desinfizieren sich die Mitfeiernden am Eingang die Hände, weshalb man rechtzeitig kommen sollte. Beim Betreten und Verlassen der Kirche ist der übliche Abstand von 2 m einzuhalten. Wo es möglich ist, gibt es „Einbahnwege". Das Tragen des Mundschutzes wird den Gläubigen empfohlen.
Leider wird es im Gottesdienst keinen Gemeindegesang geben, weil das ein größeres Infektionsrisiko mit sich bringt. Ein eigenes Gesangbuch für Gebete und Psalmen mitzubringen, empfiehlt sich. Die Gesangbücher in der Kirche dürfen aus hygienischen Gründen nicht benützt werden.
Aufgrund der räumlichen Situation unserer Kirche werden wir vorerst auch keinen Dienst der Ministranten im Gottesdienst haben.
Etwas heikel aufgrund der Hygieneschutz-bestimmungen ist die Kommunionspendung. Bischof Fürst verweist auf die Möglichkeit der geistlichen Kommunion, „die Mitfeier der Eucharistie muss nicht in jedem Fall mit dem Empfang der Kommunion verbunden sein".

 

An dieser Stelle sei den Kirchengemeinderäten, insbesondere den gewählten Vorsitzenden, den Mesnerinnen, den Kirchenpflegern und allen, die die Feier der Gottesdienste ermöglichen, ein herzliches Vergelt's Gott gesagt. Wir werden uns alle erst einmal an diese neue Situation gewöhnen müssen. Aber die menschliche Spezies ist ja erstaunlich anpassungs- und lernfähig. Und wenn wir die neuen Sicherheitsbestimmungen gelernt haben, wird es uns auch nicht an der Freude fehlen, miteinander zu beten und Gottesdienst zu feiern.

 

Ihr Pfarrer

Thomas Böbel